Gegenwind im Reichswald

Alternativen

Wer gegen ein Vorhaben ist, sollte natürlich auch Alternativen anbieten. Das tun wir. Bei einer Entscheidung für Windkraft halten wir die folgenden Standorte für deutlich geeigneter als den Wald:

  • Ehemalige Tagebaugebiete
     
  • Gewerbegebiete  
     
  • Intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen 
     
  • (abgedeckte) Mülldeponien
     
  • Flächen entlang von Hauptverkehrswegen. In den Niederlanden und Belgien ist dies gängige Praxis und sind die Anlagen z.B. entlang der A15 (NL) oder der A14 (BE) zu finden. Allerdings handelt es sich bei den Flächen um kein Staatseigentum. Anders als beim Reichswald, der dem Land NRW gehört. Dem Land, das mit dem Windenergieerlass den Bau von Windkraftanlagen im Wald möglich gemacht hat. Und Pachteinnahmen einfährt, die ein Vielfaches einer forstwirtschaftlichen Nutzung betragen. S. hierzu auch die Seite Motive
     

Vor allem aber sollte der Ausbau von Windkraft entschleunigt und stattdessen die Weiterentwicklung der Technologie forciert werden. Als Beispiel sei die Fertigentwicklung von Speichertechnologien und eine Verminderung der Beeinträchtigung der Natur (v.a. Tötung von Vögeln und Fledermäusen) genannt. 

Auch im Bereich alternativer Energiegewinnungsformen sind Alternativen denkbar. Hierzu zählen v.a.

  • Stimulierung einer dezentralen Energieversorgung z.B. durch Solarenergie (hierfür Nutzung vorhandener, bereits versiegelter Flächen)
     
  • Geothermie


Bei Ausnutzung dieser und anderer denkbarer Alternativen würde der Reichswald für Mensch und Tier erhalten bleiben.