Gegenwind im Reichswald

Wir über uns

Der Grund für unsere Arbeit sind die Pläne der Gemeinde Kranenburg und der Stadt Kleve bzgl. der Einrichtung von Windkraft-Industriezonen im Reichswald. Der geplante Standort am Kartenspielerweg befindet sich direkt an der deutsch-niederländischen Grenze. Wir sind eine Gruppe von deutschen und niederländischen Bürgern, welche sich erst durch die Bedrohung des Waldes durch das Thema "Windkraftindustrie" kennengelernt hat. Wir sind tief besorgt, dass der schöne Reichswald verschleudert wird. Darum haben wir die Bürgerinitiative "Gegenwind im Reichswald" gegründet.

Unser Verein ist nicht prinzipiell gegen Windkraft. Allerdings ist die Technologie noch mit so vielen Nachteilen verbunden, dass die Ökobilanz bei einem Bau der Anlagen in Waldgebieten eindeutig negativ ist. Als Beispiel sei das noch nicht gelöste Speicherproblem genannt. Hierdurch ist die ständige Zuschaltung konventioneller Wärmekraftwerke notwendig. Der Wind weht nun einmal nicht mit einer konstanten Stärke. Daher halten wir den Reichswald für einen denkbar schlechten Standort. Die mit dem Bau und Betrieb von Windkraftanlagen hier verbundene Schädigung des Wald-Ökosystems und der Landschaft, sowie die Störung bzw. gar Tötung von Wildtieren ist unverhältnismäßig. Stattdessen sollten Gewerbegebiete und z.B. intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Technologie ausgewiesen werden. 

Ziel unserer Arbeit ist der Erhalt des Reichswalds durch eine rechtzeitige und angemessene Reaktion auf Planungen bzgl. seiner Umwandling in ein Windkraft-Industriegebiet.

Möchten Sie einen Kommentar hinterlassen oder uns aktiv unterstützen? Wir würden uns über eine Kontaktaufname freuen!

E-Mail: info@GegenwindReichswald.eu

Bron: Dieter Borrmann, Bedburg-Hau

Illustration von Dieter Borrmann, Bedburg-Hau