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Übergabe eines Appels für den Reichswald am 26. März 2025 - Sind auch Sie dabei?

20.03.2025: Am Mittwoch, dem 26. März 2025 möchten wir einen Appell an Landrat Gerwers und die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen übergeben. Bitte seien Sie um 12:45 Uhr vor der Kreisverwaltung dabei! In dem Appell bitten wir die Adressaten, sich für eine Streichung der Flächen für den Windkraftausbau im Reichswald aus dem Regionalplan-Entwurf stark zu machen. Zudem wird die Kreisverwaltung in ihrer Funktion als Genehmigungsbehörde dazu aufgefordert, den Antrag für den Bau und Betrieb von fünf Groß-Windkraftanlagen im Dicken Mönchstal/ am Knollenberg kritisch und unter Berücksichtigung sämtlicher aktueller Daten zu prüfen. Das Projekt liegt in einer Trinkwasserschutzzone, in der u.a. geschützte Greifvogel- und Fledermausarten ihre Jagdreviere haben!

26.03.2025, 12:45 Uhr

Treffpunkt:  

Kreisverwaltung Kleve
Nassauerallee 15-23, 47533 Kleve

 

Unsere Pressemitteilung dazu:

Die Bürgerinitiative „Gegenwind im Reichswald“ ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, am Mittwoch, 26. März 2025, um 12:45 Uhr vor dem Gebäude der Kreisverwaltung an der Nassauer Allee in Kleve für den Reichswald Flagge zu zeigen.

Der Druck von Seiten der Projektierer und des Regionalrates ist real gestiegen. Die Groß-Windanlagen im und direkt am Reichswald sollen kommen. Dadurch wird dann die umliegende Natur in absehbarer Zeit schwer und sogar irreversibel geschädigt.

Deshalb richtet die Initiative Gegenwind einen Appell an den Landrat und die Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Politik, sich mit aller Kraft für die Streichung der im Regionalplanentwurf vorgesehenen Windenergiebereiche im und am Reichswald stark zu machen.

Derzeit bearbeitet die Kreisverwaltung bereits einen Antrag für den Bau und Betrieb von fünf Groß-Windkraftanlagen unmittelbar am Waldrand in Goch-Nierswalde, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Darum richtet sich der Appell auch an die Kreisverwaltung als Genehmigungsbehörde, die Antragsunterlagen mit größter Sorgfalt kritisch zu prüfen und dabei die jüngsten Erkenntnisse beispielsweise über relevante Greifvogel- und Fledermausarten zu berücksichtigen.

Mit einem ähnlichen Verfahren ohne Beteiligung der Öffentlichkeit muss auch für die 11 geplanten Windkraftanlagen am Kartenspielerweg gerechnet werden, wenn die Windenergiebereiche nicht aus dem Regionalplanentwurf gestrichen werden.

Konkret bedeutet dies, dass ein grenzüberschreitendes Gebiet, das sich noch durch Stille, eine reiche Biodiversität, Erholung, „grünen“ Tourismus, einen hohen kulturhistorischen Wert und eine einzigartige Endmoränenlandschaft auszeichnet und zudem zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, in ein Industriegebiet umgewandelt wird, dem die ursprüngliche Seele ausgetrieben wurde. Das darf nicht passieren.

Deshalb hofft die Bürgerinitiative, dass sich die vielen Menschen und Institutionen, die sich während der Nationalparkdebatte gegen Windkraft im Reichswald ausgesprochen haben, nun gemeinsam für den Erhalt „unseres“ Reichswaldes einsetzen.

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